Samstag, 27. August 2016

Scheibensaugbasis für die Actioncam anfertigen...für NULL-Euro zur soliden Scheibenhalterung

Actioncams erfreuen sich großer Beliebtheit.
Dort gibts,wie überall,ein breites Angebot.
Genauso auch beim Zubehör.

Da Dashcams immer mehr in Mode kommen aber es rechtlich bundesweit viel zu viele Schattenbereiche gibt,sollte diese nun im Kfz ausprobiert werden.
Es ist halt eine Actioncam und keine Dashcam :) .
Aber wie,ohne die passende Halterung?
Klar gibt es zu dem Teil(eine Excelvan Q8)reichhaltig Zubehör,welches bereits ab Werk dazugeliefert wird.


Als Geräteträger wird der dazu gelieferte Geräteträger genutzt.


Zur späteren Befestigung des Trägers an der Scheibensaugbasis zerlegte ich einerseits eine Klemmhalterung.
Bei dieser musste,um sie später optimal am Saugfuß einstellen zu können,ein Stück abgeschliffen werden.


Um die Halterung beim Verschrauben nicht zu verformen,nutzte ich eine passende Teflonscheibe,die in den Spalt geschoben wurden.


Zum Schluss musste ich nur noch eine Haltenase an der Halterung abschleifen und mittig eine 5mm Bohrung für die Klemmschraube setzen.

Fertig...
Jetzt nur noch zusammen bauen und das Teil konnte getestet werden.
Ich denke,daß Endresultat ist ok.
Selbstverständlich hätte ich aus China auch eine einfache Halterung holen können.
Aber warum?
Wenige Minuten Arbeit und man hat viel mehr Freude dran.


Und so sieht das Endergebniss aus.



Abschliessend noch besonderen Dank an OM Werner,der mir diese Scheibensaugbasis zum basteln geschenkt hatte.






QRP-Fuchskreis von QRP-Project - Aufbau des kleinen QRP-Anpassgerätes

Heute geht es mal wieder um QRP-Technik.
Vor geraumer Zeit sprach mich ein Funkfreund an,ob ich seinen bereits begonnenen Fuchskreisbausatz vervollständigen könnte.
Leider hatte dieser gesundheitliche Probleme und konnte wegen dieser keine feinmechanischen Arbeiten durchführen.(auf diesem Wege GUTE BESSERUNG)

Na dann schauen wir mal...

Das Gehäuse war bereits mit diversen Bauteilen bestückt und alle Bohrungen gesetzt.
Zuerst flog die original gelieferte unisolierte Bananenbuchse raus.Diese besaß leider keine Möglichkeit,im Falle eines Falles den Antennendraht auch ohne Bananenstecker oder PL-Stecker anzuschließen.



Jetzt konnte es also an die Verdrahtung gehen.
Zuerst wurde die Abstimm-LED verdrahtet.
Da keine Bauteile vorhanden waren,wurden als Dioden(diese werden antiparallel an der LED verlötet)zwei russische Diodentypen genutzt.(stammen aus einem Wartungssatz für den R130 Koppler des Warschauer Paktes)
Danach musste nur noch ein 10pF Keramikkondensator in die Masseleitung der LED eingeschliffen werden.



Nun konnte es daran gehen,die beiden Ringkerne und die Stufenschalter zu verdrahten.
Als erster wurde der "hoch liegende" Bandwahlschalter verdrahtet.


Beim nächsten Arbeitsschritt sollte nun der Stufenschalter (tief liegend) seinen Platz finden.
Bei diesem Schritt wird gleich die Restverdrahtung mit der Antennenbuchse,sowie die Verbindung zwischen beiden Induktivitäten(L2&L3)angelötet.
Zum Schluss werden die Ringkerne/Spulen noch mit Heisskleber im Gehäuse fixiert.



Jetzt konnte das Gehäuse verschlossen und ein Funktionstest durchgeführt werden.



Zur Freude kam heute bereits die erste Info des OMs wie das Teilchen funktioniert.
Er war offenbar sehr zufrieden und kann nun seinen Italienurlaub zur Genesung antreten.
Nochmal die besten Genesungswünsche und einen schönen und erholsamen Urlaub.





 

Sonntag, 31. Juli 2016

USB-Solarlader für den ganz schmalen Taler...mittels eines günstigen Step-Up-Converter immer mit vollem Akku Standby...

Seit cirka fünf Jahren habe ich ein 5V Solarpanel zum Laden eines DEGEN DE13 Emergencyradios im Dauerbetrieb.

Beim schmökern in der bekannten Online-Handelsbucht fielen mir vor längerer Zeit superbillige Step-Up-Converter auf,die aus einer Eingangsspannung von mindestens 0,9V bereits stabile 5V Ausgangsspannung generieren können.
Für nur 3,50€ habe ich dort FÜNF dieser Step-Up Converter incl. Porto gekauft.


Dies ist nunmehr fast ein Jahr her und die Teile lagen in der Ecke herum.
Nunmehr sollten die Converter jetzt zum Einsatz kommen.

Deren Funktionsweise ist ideal,um auch spannungsempfindliche Geräte,wie bspw.Smartphone´s besser bzw.überhaupt laden zu können.  
Denn besonders diese Geräte haben ein großes Problem bei Unterspannung.Aus diesem Grund funktionieren auch sehr oft billige Ladegeräte mit hauchdünnen Anschlussleitungen nicht zuverlässig an diesen Geräten.

Also her mit dem Solarpanel.
Der Anschluss ist kinderleicht.


Ich prüfte zunächst die Ausgangsspannung bei bedecktem Himmel am Solarpanel.
Und wie erwartet,lag diese weit unter dem nutzbarem Bereich.


Mit wenigen Handgriffen klebte ich zunächst die Platine auf das Solarpanel(natürlich rückwärtig :)und schloss die vier Anschlusskontakte an.


Fertig.
Der Umbau dauert keine 5Minuten und das Resultat ist ausgesprochen positiv,wie man auf dem Bild erkennen kann.
Selbst bei stark bedecktem Himmel liegt die Ladespannung bei konstanten 5V.
Klar,der Ladestrom geht dann in den "Keller" und beträgt teils nur 80-100mA,was aber besser ist,wie keinerlei Ladefunktion.
Ich bin der Meinung,daß bei diesem extrem niedrigen Preis(unter 1€),der Umbau immer lohnt.




Montag, 25. Juli 2016

KATHREIN K 63 27 21 - Antennen/Autoradioweiche für den Amateurfunkbetrieb optimieren

Diese Kathrein Radioweichen war früher viel bei Behörden und Unternehmen im Einsatz,um eine nachgerüstete (bspw.) Betriebsfunkantenne zusätzlich für den Radioempfang zu nutzen.


Die Radiobuchse ist,wie auf dem Bild zu erkennen,stark oxidiert und sollte rausfliegen.
Und da die Weichen im Serienzustand eher suboptimal verkabelt sind,musste auch hier angesetzt werden.
Nach dem Öffnen zeigten sich die schlecht angeschlossenen Kabel.
Die Innenleiter der Kabel waren mit Klemmverschraubungen angeschlossen und die Kabel selbst mit Schraubklemmen am Masseanschluss fixiert.
Diese quetschten allerdings die vorhandenen Kabel so,daß dort HF-technische Stoßstellen entstehen,die selbstverständlich Verluste generieren.
Hier musste Abhilfe her.


Die Anschlusskabel wurden nun demontiert.
Da ich bereits die Länge des Kabels von der Weiche bis zum Radio abgemetert hatte,konnte ich dort ein Anschlusskabel direkt verlöten(dort jucken die geringen Verluste recht wenig).
Als Anschlussstecker wurde gleich ein passender ROKA-Antennenstecker(ISO-Norm)verpresst/verlötet.


Jetzt konnten die UHF-Anschlüsse montiert werden.
Als Antennenanschluss wurde eine leicht modifizierte SMA-Buchse eingebaut.Bei dieser ehemaligen Buchse für Printmontage wurden die vier Lötpins des Gehäuse/Masseanschluss mit dem Dremel entfernt.
Danach konnte die Buchse auf der Platine angeschlossen werden.


Im nächsten Arbeitsschritt wurde nun die BNC-Buchse montiert.
Hierzu nutzte ich eine GREENPAR-BNC-Buchse mit Teflon-Dielektrikum(beim Verlöten wichtig!).
Auch diese wurde dann direkt mit 2mm dickem versilbertem Kupferdraht angeschlossen.


Fertig...
Zum Schluss musste das Gehäuse nur noch zusammengebaut werden.
Wie man erkennen kann,ist die SMA und BNC-Buchse ideal im Gehäuse zentriert,um den Anschluss zu erleichtern.
Beim Einsatz an einem C4FM-Transceiver(25Watt Senderausgangsleistung) funktioniert diese Weiche nun absolut problemlos.  
Für den besseren Radioempfang wurde noch ein genau für das Radioband angepasster Vorverstärker in der Zuleitung zum Radio eingeschliffen.(kein Breitbandschrott!!!)












Aufbau des Bauteiltesters FA-BT des Funkamateur-Onlineshops

Als ich vor längerer Zeit mal den Bausatz des Bauteiltesters FA-BT,des Onlineshops des Funkamateur in die Finger bekam,war ich recht neugierig,wie das Teil funktioniert und sich der Aufbau gestaltet.


Also ran ans Werk...
Nach dem Auspacken fiel schnell auf,daß nur sehr wenige Teile bestückt werden müssen und sich die Macher des Ortsverbandes O28 wirklich Gedanken gemacht haben,wie dieses kleine Teil möglichst leicht aufbaubar ist.
Dafür erstmal "DAUMEN HOCH" !!


Ich bestückte nun die Platine mit den Steckverbinder,Drucktaster(auf eine ordentliche Zentrierung ist zu achten!!)und dem Kontaktpad.
Da das Display gesockelt ist,musste es nur aufgesteckt und verlötet werden.


Abschliessend wird nur noch der Akku verlötet.
Hier darf auf keinem Fall ein Kurzschluss der Akkuanschlüsse auftreten.
Der Akku selbst ist ein 300mAh Standardakku,wie er auch in Ipod Nano´s verbaut wird.



Jetzt muss nur noch das Gehäuse zusammengebaut werden.Hierbei ist darauf zu achten,daß die Schutzfolie vom Display entfernt wird.
Abschliessend fertigte ich mir mit Hilfe des mitgeliefertem dreipoligen externen Messkabels einen Messadapter an.Die Anschlussklemmen sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.
Zum Schluss muss nur noch der Bauteiltester kalibriert werden(siehe Bauanleitung!).



FAZIT...
Das Gerät ist wirklich ein kleiner praktischer Begleiter im Shack oder der Werkzeugkiste.
Sicherlich gäbe es noch Ideen,wie man das Gerät verbessern könnte.
Beispielsweise mit einem Klemmanschluss statt des Kontaktpads und einem echten Ausschalter(somit würde man den Akku auch bei längerer Lagerung vor der Entladung schützen).
Aber das kann sich doch jeder selbst nachrüsten.
Wie auch der kleine FiFi-SDR ist dieses Gerät wieder eine schöne Bastelidee aus der Gruppe des O28 Lennestadt.
Jungs,macht weiter so!!!